Unsere Leitideen

Dem folgenden Leitbild fühlen wir uns verpflichtet,
es prägt die Kultur unserer Institution, der
IGS HEIDBERG 
 
Wir schaffen ein Klima des Lobens und der Ermutigung.
 
Wir gehen vertrauensvoll und wertschätzend miteinander um.
Wir arbeiten arbeitsteilig und verlässlich und partizipieren voneinander.
 
Wir suchen gemeinsam nach Lösungen, Schuld personalisieren wir nicht.
Wir hinterfragen und reflektieren unser Handeln, um uns weiterzuentwickeln.
Wir schaffen ein Klima der Offenheit und reden miteinander und nicht übereinander.
Wir identifizieren uns mit unserer Schule und vertreten sie nach außen.
Wir schaffen Freiräume für Privates und respektieren Grenzen.
Wir fördern das Lernen in Beziehungen und empfinden Heterogenität als
Bereicherung.
Wir akzeptieren, dass Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Erwachsenwerden auch mal „ über die Stränge schlagen“.
 
Gründungskollegium der IGS Heidberg, im September 2012
Jährliche Bestätigung unserer Leitidee in den Gremien der IGS Heidberg

Nenn es Dalton-Pädagogik, Individuelles Arbeiten (INA) oder Selbstorganisiertes Lernen (SOL)

Wir nennen es IGS!

Was an vielen weiterführenden Schulen plötzlich als Neuerung eingeführt wird, hat an unserer Schulform bereits seit mehr als 50 Jahren Bestand. 

Die Dalton-Pädagogik wurde vor mehr als 100 Jahren von Helen Parkhurst entwickelt – also zu einer Zeit, als Tablets noch Kreidetafeln waren und WLAN höchstens bedeutete: „Wir lernen analog nachmittags“. Im Kern ging es damals wie heute darum, Schülerinnen und Schülern mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen zuzutrauen.

Für Integrierte Gesamtschulen ist das keine exotische Reformidee von außen, sondern ziemlich nah an dem, was seit über 50 Jahren in ihrer pädagogischen DNA verankert ist: Lernen soll individuell, kooperativ, selbstständig und verantwortungsvoll gestaltet werden.

Die zentralen Prinzipien des Dalton-Plans lassen sich daher in fast allen IGS transparent entdecken: 

Schülerinnen  und Schüler erhalten im Lernprozess Freiräume. Sie sollen nicht permanent gelenkt oder kontrolliert werden, sondern lernen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Kontrollen stehen vor allem am Ende einer Unterrichtssequenz, etwa in Form schriftlicher Arbeiten.

Lernen ist an der IGS kein einsamer Kampf mit Arbeitsblättern, sondern  Schüler und Schülerinnen arbeiten miteinander, unterstützen sich gegenseitig und entscheiden zugleich, ob sie allein, zu zweit oder in Gruppen lernen.

Dabei ist ein verantwortlicher Umgang mit Zeit von Bedeutung. Lernstoff und Lernziele werden für einen bestimmten Zeitraum festgelegt, die Schüler und Schülerinnen steuern ihren Lernprozess zunehmend selbst.

Kurz gesagt: Dalton-Pädagogik klingt vielleicht nicht nach pädagogischem Oldtimer, fährt aber verlässlich bereits seit vielen Jahren durch die Lande und Gesamtschulen sitzen seit Jahrzehnten ziemlich selbstverständlich am Steuer.